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Es ist Sommer.../ Strength Courage and Wisdom

..das heißt vieles:

1. ich bin seit über einem Monat 22
2. ich bin ungefähr genauso lange raus aus der Krise
3. ich hab verdammt lange keinen eintrag mehr geschrieben
4. es ist sau warm (und das mag ich garnicht)
5.die WM ist fast vorbei Schaaaaaade!!!!! aber mein Fußball-Fieber bleibt

Hier erstmal die Ode an National-Elf aka 54,74,90,2010!!!




Erfreulicherweise ist der Sommer mittlerweile auch in meinem Kopf und den Untiefen meines Innersten angekommen, wie singt India Arie so schön

I found strength courage and wisdom. It was deep inside of me all along... Now it's time to show my face"

Es ist schön morgens aufzuwachen und die Luft zu riechen, besonders wenn es geregnet hat, auf dem Fahrrad zu sitzen und das strahlende Grün der Blätter zu sehen, schade das man im Alltag so schnell abstumpft und das alles soviel weniger wahr nimmt, ab und zu müssen wir eben doch wachgerüttelt werden

Es geht wieder aufwärts und das ist gut so!

Bevor ich's vergesse:

Alles Liebe zu Geburtstag Heike!!!!!!!
8.7.06 12:27


Just chillin’

Brütend warm, aber lange nicht so schlimm wie in den letzten zwei wochen.

Eine ganze Stunde für mich!
Eine Bank im Grünen – mitten in Hannover. Straßenlärm und Ferienrummel – AUSGEBLENDET. Nur ich, eine sanfte Brise, die Musik, Stift un Papier.

„Lass die Zeit einfach mal still stehn und die Leute ohne uns durchdrehn...“

Für diese eine Stunde ist ein Lied mein Zuhause.
Endlosschleife – ein Schmetterling, der Wind, der meine Haare zum kitzeln anstiftet. Es duftet nach Sommer
Gedanken schweifen lassen, die Bienen beobachten, den Schatten, der sich im Wind bewegenden Blätter.

SOMMER! Meine Haare bekommen einen deutlichen Rotstich, mehr und mehr Sommersprossen kämpfen sich ans Licht – aber die sind erträglicher als in direkter Sonne drohender Sonnenbrand...

Für eine Stunde ausbrechen aus dem Stress einer sommerlichen Stadt.

Song des Tages „Mit dir chilln’“ – Revolverheld
24.7.06 22:56


Money, money, money

Geld regiert die Welt! Wer viel hat bemerkt es kaum, wer aber wenig hat merkt es umso schneller.
So langsam lerne ich, mit dem was mir zur Verfügung steht umzugehen, dennoch gelingt es nicht immer.
Der Alltag in einer Stadt ist doch voller Versuchungen: ein Paar Ohrringe hier, ‚ne Kette da, Muuusik (zum Glück ist die CD-Abteilung im hannoverschen Saturn für meinen Geschmack viiel zu schlecht sortiert – nicht eine CD hab ich in dem halben Jahr in Hannover erstanden).
Meine Mittagspause schreibender Weise im Park zu verbringen ist doch viel günstiger und wühlt längst vergessene kreative Energien aus den untiefen meiner Wenigkeit hervor, von denen ich dachte sie würden nicht mehr existieren...

Das Leben ist doch voller Fragen, viele davon unbeantwortet. Aber die Antworten werden sich schon finden – irgendwann.

Song des Tages: „Questions“ – Jack Johnson


BY THE WAY, HAPPY BIRTHDAY STONY
25.7.06 20:24


Smells like rain

Heute morgen gegen 5 war es endlich soweit – REGEN!
Sein Duft lag schon am Abend in der Luft, unbeschreiblich schön.

Als dann heute morgen die Tropfen gegen mein Fenster prasselten, dachte ich zuerst ich träume aber ein Blick aus dem Fenster gab die Gewissheit.

Es ist immer noch schwül-warm, aber wieder liegt Regen in der Luft, wie ein Versprechen das die Schwere des Sommers bald weg gespült wird.
Genauso fühl ich mich im Moment; das letzte Jahr, die Zeit in Hamburg, vieles hat sich verändert – ich habe mich verändert.
Das Leben fühlt sich plötzlich so anders an, klarer, wärmer, etwas weniger bedrohlich als noch in den letzten Monaten.
Vieler Dinge bin ich mir noch nicht im Klaren – In den Bäumen liegt der Wind eines aufziehenden Regens.


The rain will come to wash me clean from all my fears and doubts!


Song des Tages “Rain” – Fools Garden
27.7.06 19:48


Reflektion

Ich weiß nicht ob es die kühle Brise, der gestrige Regen oder einfach nur ein innerer Drang ist, aber bei mir ist heute Reflektion angesagt.

Ich denke über alles nach – würde ich wieder so handeln, hätte ich die Möglichkeit zurück zu gehen? Ohne das was ich erlebt habe und heute weiß, es würde sich alles wiederholen!
Ich muss aufräumen, Platz schaffen, Altlasten entsorgen.

Ich wollte immer glücklich sein, gemocht werden; aber nur allzu oft habe ich durch mein Handeln genau das Gegenteil bewirkt.

Hannover hat mir geholfen Abstand zu gewinnen, mir über einiges klar zu werden – zu mir selbst zu finden.


Das Leben von dem ich glaubte ich wolle es Leben als ich mich entschied die UNI zu verlassen, weil ich mich zu groß fühlte für die kleine Welt, war ein Trugbild.

Der Wunsch auszubrechen, allen zu beweisen, dass ich zu mehr bestimmt bin und meine neu gewonnenen Ziele zu verwirklichen:

- Es allen beweisen
- Trauer und böse Erinnerungen hinter mir lassen
- Abschließen mit dem was war
- Nichtmehr das kleine Mädchen sein und auf eigenen Beinen stehen
- Das Musik-Business aufmischen
- Liebe finden
- Freiheit leben
- „Helden“ treffen
- ...

Alles nur eine Flucht vor mir selbst, der Versuch eben nicht der Mensch zu sein der ich bin.
Einiges habe ich erreicht, aber auch viel verloren.
Ich wollte dass mich die Menschen so sehen wie ich es will, nicht wie ich bin.
So wurde ich mehr und mehr zu einem Schatten meiner Selbst, verrannte mich in einem Spiel das ich nur verlieren konnte.
Heillos verlaufen habe ich Dinge gesagt und getan, die mich in Aus katapultieren mussten, ich wollte ein großes Stück vom Kuchen und nicht nur ein bisschen.

Bis heute hatte ich nicht den Mut darüber zu reden, mir einzugestehen dass ich jemand war der ich nicht sein sollte.

Ich muss mich bei vielen Menschen bedanken und auch entschuldigen, mich selbst überwinden um zu mir zu finden.

Song des Tages: „Achilles Heel" –Toploader
28.7.06 21:28


Familie & das Liebe(s) Leben

Wieder ein Tag an dem ich weiß weshalb ich mich immer so sehr aufs Wochenende freue.
Meine Familie zu sehen, mein Zuhause, die Hügellandschaft des Südharzes, den Duft der Wälder, der hier überall in der Luft liegt, das gibt mir Sicherheit und Entspannung.

Ich mag es zu sehen, wie meine Oma sich freut wenn ich sie besuche; morgens beim aufwachen nichts anderes zu hören als das Zwitschern der Vögel.

Hier sind meine Wurzeln und die Menschen, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Umgeben zu sein von Menschen, die so viel durchmachen und erleiden mussten und trotzdem nie aufgegeben und sich allen Umständen zum Trotz ihre Herzlichkeit und Aufrichtigkeit bewahrt haben ist eines der größten Geschenke, das ich bekommen konnte.

Rein Äußerlich habe ich leider nichts von meiner schönen Mama und meiner Oma, aber jede Familie braucht so was wie eine hässliche Ente. Dafür bin ich aber umso glücklicher von Ihnen gelernt zu haben worauf es im Leben ankommen sollte.

Noch vor 1 – 2 Jahren wollte ich unbedingt in die Glitzerwelt des Entertainments fliehen, etwas von der Luft der Reichen und Schönen schnuppern.
Nachdem ich aber nur erste Ansätze dieser Welt sehen durfte, hat mich das echte Leben schnell zurück gewonnen. Meine soziale Ader gewann langsam aber stetig wieder Überhand.
Das ehrliche Lachen von Menschen, die man mit kleinen Dingen glücklich machen kann, Menschen die über das Äußere ihres Gegenübers hinweg direkt ins Herz sehen.

Können das nur die, die vom Leben gezeichnet wurden?
Kaum jemand sagt offen heraus, dass das Äußere eines Menschen darüber bestimmt ob wir ihn mögen oder nicht – NEIN, die inneren Werte sind 100mal wichtiger als das Greifbare vor uns.
Wir lassen uns mit der Masse tragen, auf der Jagd nach dem Ideal.

Haben wir die Wahl zwischen neu & glänzend und verbeult und etwas verkratzt, werden wir spontan immer nach dem schöneren greifen, ungeachtet vom Inhalt. Einmal links liegen gelassen vergessen wir schnell dass es noch anderes gibt, das haben wir bis zur Perfektion verinnerlicht.

Song des Tages: „Where the wild Roses grow“ – Nick Cave und Kylie Minogue
29.7.06 18:51


Musik

- ist mein Leben
- Rückzug
- Gefühl
- Flucht
- Tränen
- Erinnerung
- Und so viel mehr


Song des Tages: „Nan’s Song“ – Robbie Williams

In Gedenken an meinen Opa
30.7.06 11:53





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