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Angst, Erkenntnis und das Leben

In den letzten Wochen ging vieles drunter und drüber, ich fühlte mich mit Gedanken und Ängsten konfrontiert die ich so nicht kannte. Aber je mehr ich vesuchte die Angst abzuwehren je schlimmer wurde es. Mitten in der Nacht schnürte sich mir der Hals zu, ich musste zittern wie Espenlaub und litt an chronischem Schlafmangel.
In den letzten Tagen hab ich sehr viel nachgedacht und viel mit meiner liebsten, besten, engsten Freundin Franzi geredet.

Mittlerweile geht es mir wieder viel besser zwischenzeitlich kommen die Angstzustände zurück aber lang nicht so schlimm wie vorher. Ich denke viel nach, (vielleicht zuviel?) über das Leben, das letzte Jahr, die Zukunft und vorallem über meinen Glauben. Woran glaube ich? Weshalb tu ich das?
Ich glaube daran, dass es einen Gott/eine höhere Macht und Schicksal gibt. Eine höhere macht deren Ausmaße wir uns nicht vorstellen können. Ich habe eingesehen, dass man Glaube nicht erzwingen und auch nicht definieren kann. Er wächst mit uns und ist so individuell wie wir selbst.
Es tut gut an etwas zu glauben, egal ob an sich selbst, seine Familie, das Schicksal oder Gott.
Es ist fast so als würde ich wieder lernen zu leben, zu sehen, zu fühlen und zu geniessen.
Ich hätte beinah verpasst wie da draußen der Frühling explodiert

Es ist Freitag, bald ist Wochenende und ich freu mich auf zu Hause

Vielen lieben Dank an alle, die in den letzten Wochen für mich da waren!!!!!!!!!!!

Ich wünsch euch ein wunderschönes Wochenende, genießt es!!


Song des Tages: "Breakaway" Kelly Clarkson
5.5.06 16:07


Ein neuer Tag

Das Wochenende war wunderschön ENDLICH FRÜHLING. Ich hab viel Zeit im Freien und mit meiner Familie verbracht, wohl bemerkt die beste, die ich mir vorstellen kann.
Spazieren, reden und die Sonne geniessen, besser gehts doch garnicht, oder?

Was meine Familie angeht ist mir am Wochenende was klar geworden, es hat lange gebraucht aber immerhin...Wenn ich jetzt aber zuviel verrate platzen meine Pläne Also noch etwas Geduld, dann weih ich euch ein, versprochen!

Gut erholt und mit dem guten Gewissen, zu den wenigen gehört zu haben, die gestern von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten (immerhin konnte ich zwischen DREI Parteien "wählen"), sehe ich jetzt der neuen Woche relativ gelassen und positiv entgegen.

Ich hab sogar schon ne relativ klare Vorstellung von der Muttertagsüberraschung, die ich meiner Mama machen will .

Song des Tages: "One of us" Joan Osborne & "Upside Down" Jack Johnson
8.5.06 10:31


Das Leben ist ein Strand



Das Leben ist ein Strand, es hat viele Gesichter. Mal stürmisch, fast beängstigent, dann wieder beruhigend und friedlich. Kein Sandkorn bleibt auf dem Anderen.

Vor einem Jahr war ich noch in Hamburg, freute mich auf das Kirschblüten-Feuerwerk und den Besuch von Anja. Ich hatte Freunde, eine zweite Familie und verschwendete keinen Gedanken daran, dass alles sich ändern könnte.
Die aufzeihenden Gewitterwolken hab ich nicht bemerkt. Keine zwei Wochen später verlor ich meinen Job und damit meine Perspektive. Ich wurde krank und musste Hamburg überstürtzt verlassen, ohne Dankeschön oder richtigen Abschied, ich war einfach nur weg.

Seit fast einem Jahr liegt der adressierte Umschlag immer in meiner Nähe. Ich setzte an den Brief zu schreibe, verwerfe dann aber alles wieder weil mir nichts an dem was ich schrieb mir gefällt, weil ich denke bessere Worte finden zu müssen, für das was ich zu sagen habe, dabei ist es doch so einfach "Danke für alles!". Aber das lässt mein schlechtes Gewissen nicht zu. Diese drei Worte reichen nicht um zu beschreiben, wie alles was ich in der Hamburger Gemeinschaft gehört und gelernt habe, mir in den letzten Wochen geholfen hat einen großen Schritt auf dem Weg zu mir selbst und zu meinem Glauben zu machen. Die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, haben mich ohne Vorbehalte in ihre Gruppe aufgenommen.
Ist es zu spät ihnen zu danken?
Wie erkläre ich ihnen weshalb ich mich nicht früher gemeldet habe?

Ich könnte jetzt sagen "Das Leben ist so schrecklich kompliziert", sicher ist es das von Zeit zu Zeit, aber sehr viel von dem Stress dem wir uns ausgesetzt fühlen, machen wir uns selbst.
Ich hoffe die richtigen Worte zu finden, aber erzwingen kann ich sie sicher nicht.

Mein Leben ist ein Strand, kein Sandkorn bleibt auf dem Anderen.

Der Strand ist wieder beruhigend friedlich, die Sonne blinzelt durch die Wolken und das mehr rauscht leise in der leichten Brise.

Song des Tages: "If I Were You" Hoobastank
16.5.06 14:23


You gotta be...

Nach endlos scheinendem Stress und einem zermürbenden Bewerbungsmarathon, bin ich wieder um Fragen und Erkenntnisse reicher.
In Absage-Schreiben wird uns immer gesagt es würde nicht an unser Person liegen, dass wir nicht "auserwählt" wurden, aber woran denn dann?

Wir alle wollen nur wir selbst sein und ausschließlich um unserer selbst geliebt werden. Aber wie oft schlüpfen wir in eine Rolle, nur den anderen zu gefallen? Wie oft verstellen wir uns um nicht anzuecken?



Wir sind nur einer von vielen, überall wird Individualität gepredigt, aber schnell sind wir zu individuell und nicht passend..."Was nicht passt, wird passend gemacht" bäumen wir uns gegen aufgezwängte Muster auf sind wir nicht mehr gesellschaftstauglich.

Einerseits ist es gut gegen den Strom zu schwimmen, aber ANDERS zu sein ist auch falsch, es ist ein Gratwanderung.

Ich bin ich das ist gut so, aber trotzdem setz ich jeden morgen aufs neue meine Maske auf.
Verletzlich und sensibel zu ist nicht gut, ein Helfersydrom wird immer wieder ausgenutzt, "nur wenn man sich ausnutzen lässt" sagen viele, aber genau das ist doch der Kern des Problems immer jedem zur stehen zu wollen und mehr Kraft zu geben als man selbst hat.

Jeden Tag ein Stück mehr ich selbst sein ohne Angst zu haben nicht ins Muster zu passen, eigentlich machbar...

Song des Tages: "You gotta be" Des'ree
17.5.06 14:21


Kleine Mistviecher...

...aka. die gemeine Hausstaubmilbe. Diese fiesen kleinen Spinnentierchen, die ja irgendwie überall sind, machen mir ja bekanntlich regelmäßig zu schaffen. Sie sind immer dann da wenn ich sie am wenigesten gebrauchen kann *grrrrr*

Dabei hab ich doch ab morgen Urlaub und wollte eigentlich mit Mama zum Fotografen um endlich mal ein schönes Foto von uns beiden zu haben.

Kommt Zeit kommt Rat.
In Kürze gibt es wieder Sinnvolleres zu lesen, versprochen!

Song des Tages: "Wouldn't it be good" Nik Kershaw
18.5.06 13:20





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