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Money, money, money

Geld regiert die Welt! Wer viel hat bemerkt es kaum, wer aber wenig hat merkt es umso schneller.
So langsam lerne ich, mit dem was mir zur Verfügung steht umzugehen, dennoch gelingt es nicht immer.
Der Alltag in einer Stadt ist doch voller Versuchungen: ein Paar Ohrringe hier, ‚ne Kette da, Muuusik (zum Glück ist die CD-Abteilung im hannoverschen Saturn für meinen Geschmack viiel zu schlecht sortiert – nicht eine CD hab ich in dem halben Jahr in Hannover erstanden).
Meine Mittagspause schreibender Weise im Park zu verbringen ist doch viel günstiger und wühlt längst vergessene kreative Energien aus den untiefen meiner Wenigkeit hervor, von denen ich dachte sie würden nicht mehr existieren...

Das Leben ist doch voller Fragen, viele davon unbeantwortet. Aber die Antworten werden sich schon finden – irgendwann.

Song des Tages: „Questions“ – Jack Johnson


BY THE WAY, HAPPY BIRTHDAY STONY
25.7.06 20:24


Just chillin’

Brütend warm, aber lange nicht so schlimm wie in den letzten zwei wochen.

Eine ganze Stunde für mich!
Eine Bank im Grünen – mitten in Hannover. Straßenlärm und Ferienrummel – AUSGEBLENDET. Nur ich, eine sanfte Brise, die Musik, Stift un Papier.

„Lass die Zeit einfach mal still stehn und die Leute ohne uns durchdrehn...“

Für diese eine Stunde ist ein Lied mein Zuhause.
Endlosschleife – ein Schmetterling, der Wind, der meine Haare zum kitzeln anstiftet. Es duftet nach Sommer
Gedanken schweifen lassen, die Bienen beobachten, den Schatten, der sich im Wind bewegenden Blätter.

SOMMER! Meine Haare bekommen einen deutlichen Rotstich, mehr und mehr Sommersprossen kämpfen sich ans Licht – aber die sind erträglicher als in direkter Sonne drohender Sonnenbrand...

Für eine Stunde ausbrechen aus dem Stress einer sommerlichen Stadt.

Song des Tages „Mit dir chilln’“ – Revolverheld
24.7.06 22:56


Es ist Sommer.../ Strength Courage and Wisdom

..das heißt vieles:

1. ich bin seit über einem Monat 22
2. ich bin ungefähr genauso lange raus aus der Krise
3. ich hab verdammt lange keinen eintrag mehr geschrieben
4. es ist sau warm (und das mag ich garnicht)
5.die WM ist fast vorbei Schaaaaaade!!!!! aber mein Fußball-Fieber bleibt

Hier erstmal die Ode an National-Elf aka 54,74,90,2010!!!




Erfreulicherweise ist der Sommer mittlerweile auch in meinem Kopf und den Untiefen meines Innersten angekommen, wie singt India Arie so schön

I found strength courage and wisdom. It was deep inside of me all along... Now it's time to show my face"

Es ist schön morgens aufzuwachen und die Luft zu riechen, besonders wenn es geregnet hat, auf dem Fahrrad zu sitzen und das strahlende Grün der Blätter zu sehen, schade das man im Alltag so schnell abstumpft und das alles soviel weniger wahr nimmt, ab und zu müssen wir eben doch wachgerüttelt werden

Es geht wieder aufwärts und das ist gut so!

Bevor ich's vergesse:

Alles Liebe zu Geburtstag Heike!!!!!!!
8.7.06 12:27


Kleine Mistviecher...

...aka. die gemeine Hausstaubmilbe. Diese fiesen kleinen Spinnentierchen, die ja irgendwie überall sind, machen mir ja bekanntlich regelmäßig zu schaffen. Sie sind immer dann da wenn ich sie am wenigesten gebrauchen kann *grrrrr*

Dabei hab ich doch ab morgen Urlaub und wollte eigentlich mit Mama zum Fotografen um endlich mal ein schönes Foto von uns beiden zu haben.

Kommt Zeit kommt Rat.
In Kürze gibt es wieder Sinnvolleres zu lesen, versprochen!

Song des Tages: "Wouldn't it be good" Nik Kershaw
18.5.06 13:20


You gotta be...

Nach endlos scheinendem Stress und einem zermürbenden Bewerbungsmarathon, bin ich wieder um Fragen und Erkenntnisse reicher.
In Absage-Schreiben wird uns immer gesagt es würde nicht an unser Person liegen, dass wir nicht "auserwählt" wurden, aber woran denn dann?

Wir alle wollen nur wir selbst sein und ausschließlich um unserer selbst geliebt werden. Aber wie oft schlüpfen wir in eine Rolle, nur den anderen zu gefallen? Wie oft verstellen wir uns um nicht anzuecken?



Wir sind nur einer von vielen, überall wird Individualität gepredigt, aber schnell sind wir zu individuell und nicht passend..."Was nicht passt, wird passend gemacht" bäumen wir uns gegen aufgezwängte Muster auf sind wir nicht mehr gesellschaftstauglich.

Einerseits ist es gut gegen den Strom zu schwimmen, aber ANDERS zu sein ist auch falsch, es ist ein Gratwanderung.

Ich bin ich das ist gut so, aber trotzdem setz ich jeden morgen aufs neue meine Maske auf.
Verletzlich und sensibel zu ist nicht gut, ein Helfersydrom wird immer wieder ausgenutzt, "nur wenn man sich ausnutzen lässt" sagen viele, aber genau das ist doch der Kern des Problems immer jedem zur stehen zu wollen und mehr Kraft zu geben als man selbst hat.

Jeden Tag ein Stück mehr ich selbst sein ohne Angst zu haben nicht ins Muster zu passen, eigentlich machbar...

Song des Tages: "You gotta be" Des'ree
17.5.06 14:21


Das Leben ist ein Strand



Das Leben ist ein Strand, es hat viele Gesichter. Mal stürmisch, fast beängstigent, dann wieder beruhigend und friedlich. Kein Sandkorn bleibt auf dem Anderen.

Vor einem Jahr war ich noch in Hamburg, freute mich auf das Kirschblüten-Feuerwerk und den Besuch von Anja. Ich hatte Freunde, eine zweite Familie und verschwendete keinen Gedanken daran, dass alles sich ändern könnte.
Die aufzeihenden Gewitterwolken hab ich nicht bemerkt. Keine zwei Wochen später verlor ich meinen Job und damit meine Perspektive. Ich wurde krank und musste Hamburg überstürtzt verlassen, ohne Dankeschön oder richtigen Abschied, ich war einfach nur weg.

Seit fast einem Jahr liegt der adressierte Umschlag immer in meiner Nähe. Ich setzte an den Brief zu schreibe, verwerfe dann aber alles wieder weil mir nichts an dem was ich schrieb mir gefällt, weil ich denke bessere Worte finden zu müssen, für das was ich zu sagen habe, dabei ist es doch so einfach "Danke für alles!". Aber das lässt mein schlechtes Gewissen nicht zu. Diese drei Worte reichen nicht um zu beschreiben, wie alles was ich in der Hamburger Gemeinschaft gehört und gelernt habe, mir in den letzten Wochen geholfen hat einen großen Schritt auf dem Weg zu mir selbst und zu meinem Glauben zu machen. Die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, haben mich ohne Vorbehalte in ihre Gruppe aufgenommen.
Ist es zu spät ihnen zu danken?
Wie erkläre ich ihnen weshalb ich mich nicht früher gemeldet habe?

Ich könnte jetzt sagen "Das Leben ist so schrecklich kompliziert", sicher ist es das von Zeit zu Zeit, aber sehr viel von dem Stress dem wir uns ausgesetzt fühlen, machen wir uns selbst.
Ich hoffe die richtigen Worte zu finden, aber erzwingen kann ich sie sicher nicht.

Mein Leben ist ein Strand, kein Sandkorn bleibt auf dem Anderen.

Der Strand ist wieder beruhigend friedlich, die Sonne blinzelt durch die Wolken und das mehr rauscht leise in der leichten Brise.

Song des Tages: "If I Were You" Hoobastank
16.5.06 14:23


Ein neuer Tag

Das Wochenende war wunderschön ENDLICH FRÜHLING. Ich hab viel Zeit im Freien und mit meiner Familie verbracht, wohl bemerkt die beste, die ich mir vorstellen kann.
Spazieren, reden und die Sonne geniessen, besser gehts doch garnicht, oder?

Was meine Familie angeht ist mir am Wochenende was klar geworden, es hat lange gebraucht aber immerhin...Wenn ich jetzt aber zuviel verrate platzen meine Pläne Also noch etwas Geduld, dann weih ich euch ein, versprochen!

Gut erholt und mit dem guten Gewissen, zu den wenigen gehört zu haben, die gestern von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten (immerhin konnte ich zwischen DREI Parteien "wählen"), sehe ich jetzt der neuen Woche relativ gelassen und positiv entgegen.

Ich hab sogar schon ne relativ klare Vorstellung von der Muttertagsüberraschung, die ich meiner Mama machen will .

Song des Tages: "One of us" Joan Osborne & "Upside Down" Jack Johnson
8.5.06 10:31


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